Corona-Mythologie und die Stimme der globalen Heilung

Die Welt hat eine Pause eingelegt: Coronavirus. Ich weiß nicht, woher der Virus kommt, aus einem chinesischen Chemielabor oder durch ein Tier oder aus einem raffinierten Komplott herrschender Mächte oder aus einem Heilungsversuch von Mutter Erde… oder einfach aus dem Angstkörper der Menschheit? Wie auch immer es zu dieser globalen Hypnose gekommen sein mag: diese auferlegte Zwangspause zerstört das Leben vieler Menschen, denn an Ausgehverbot, Quarantäne und Angst sterben wahrscheinlich mehr Menschen als an dem angeblichen Virus. Die Virus-Kampagne hat auch eine positive Seite, denn sie hilft der Natur beim Aufatmen.
Wie kam der Virus in die Welt, wie konnte sich diese Geschichte so schnell ausbreiten, warum haben fast alle Menschen an sie geglaubt, warum leisten sie diesen kollektiven Gehorsam, wie kam es zu dieser schnellen Gleichschaltung der Medien? Warum werden diejenigen Virologen und Ärzte beschimpft und bedroht, welche den Mut haben, die Wahrheit zu sagen? Wer oder was hat die Macht, so etwas zu inszenieren?
Wie dem auch sei, wir stehen vor einer neuen Situation, die uns zu der Frage führt: Was kommt danach? So, wie es bisher war, kann es nicht weitergehen, denn diese ganze moderne Zivilisation war auf eine falsche Grundlage gebaut, und ihre Finanzindustrie wird so oder so zusammenbrechen, sie ist schon voll dabei. Die globale Corona-Inszenierung könnte ihr letzter Versuch sein, auf irgendeine Weise noch ein Weilchen weiterzuleben bis zum endgültigen Aus.
Was wir heute brauchen, ist der entschlossene Aufbau einer neuen Welt. Wir brauchen eine konkrete Utopie der Freude, die stärker ist als alle Gewalt. Und die existiert längst im Universum. Ich rede von der Weltordnung der Heiligen Matrix, die immer und überall auf Einheit, Liebe und Heilung gerichtet ist. Sie ist die Grundlage vom Plan der globalen Heilungsbiotope. Ich möchte sie in neuen Worten beschreiben. Es könnte zu einer kollektiven Erfahrung werden, auf die wir nicht mehr ewig warten müssen.

Wir hören Friedensglocken.
Der Himmel wölbt sich übers Land und heilt die letzten Wunden.
Wir haben überlebt. Überall strömen Menschen zusammen. Sie haben einander erkannt und sich versöhnt. Die Wut der alten Zeit hat sich verwandelt in die Kraft einer großen Zusammengehörigkeit. Die Geschlechter spüren die ursprüngliche Liebe füreinander. Konkurrenz und Eifersucht sind vorbei, sie waren nie im Schöpfungsplan enthalten. Krankheiten heilen jetzt von selbst, weil alle Tore offen sind für den heilenden Weltenstrom. Wir sehen die geistigen Dimensionen eines Universums, welches von innen bis in die äußersten Emanationen durchleuchtet ist vom Licht jener ewigen Sonne, die sich seit eh und je in allen Wesen spiegelt.
Orchideen blühen, und Vögel singen ihren Jubel in die Welt. Die Tiere kommen zum Menschen und suchen seine Freundschaft. Jetzt sind wir Gärtner der Erde geworden.

Es kam auf einmal sehr schnell, wie eine globale Wunderheilung. Ein Heilungsfeld, das von einigen Gruppen aufgebaut worden war, hatte sich auf einmal so schnell verbreitet, dass es sich über die ganze Erde legte. Es war eine große, neuartige, globale Bewegung entstanden, der die bestehenden alten Mächte nicht mehr gewachsen waren. Da war ganz offenbar eine Kraft eingetreten, die ihr immanentes Ziel wie von selbst verwirklichte.

Es war ein langer und harter Durchgang, bis sich die Gruppen und Aktivisten einigen konnten auf das Eine, das sie alle, alle immer wollten, denn alle folgten derselben Sehnsucht, mit der sie auf die Erde kamen. Dies zu finden war die Aufgabe. Dieses Eine, das uns alle verbindet.
Als wir es in den ersten Gemeinschaften gefunden hatten, entstand eine so himmlische Freude, wie sie vielleicht damals vor 2000 Jahren auf dem Pfingstfest in Antiochia erlebt worden ist. Aber jetzt war es nicht mehr ein einmaliges Ereignis, sondern eine Gewissheit, dass wir hier im globalen Herzen angekommen waren. In vielen menschlichen Gruppen kam eine Freude auf, wie in dem Film über „die lustige Welt der Tiere“: Sie konnten es zunächst gar nicht fassen, dass plötzlich der Regen kam. Dann fingen sie an zu jubilieren. Auf einmal wurde alles wieder ganz leicht.
Wir entdeckten, dass die Liebe vollkommen neue Naturgesetze hervorruft. Liebende Kooperation war das Geheimnis, durch das sich alle Verhältnisse drastisch verändert hatten. Wir entdeckten das ungeahnte Reservoir an Kraft, aus dem alles Leben hervorgeht. Wir entdeckten – man wagt es kaum zu sagen – wir entdeckten Gott, das Göttliche, das Eine, die Urliebe des Lebens. Es singt durch die Kehlen der Vögel, es blüht durch die Blumen, es weht im Wind. Es geht durch die Seelen der Menschen, wir entdeckten einander, wir, die wir geflohen waren wie alle Flüchtlinge, entdeckten einander im großen Vorgang einer entstehenden Welt. Es lag außerhalb aller Worte.

Jetzt, nach dieser Wendung, erkennen wir am laufenden Band neue Dinge im Leben. Wasserschildkröten und Fische kommen auf uns zu geschwommen, Schlangen legen sich auf den Bauch badender Frauen, ein Wildschwein legt seinen Rüssel auf meinen Arm. Die Sehnsucht der Lebewesen nacheinander beginnt sich zu offenbaren; die Sehnsucht, dass sich Fremdes wieder erkennt, statt sich ängstlich voreinander zu verbergen, zeigt sich in den Wohngebieten der Menschen. Wilde Tiere siedeln in der Nähe. Selbst unter den Tieren entstehen neuartige Freundschaften. Die schöne Prophezeiung von Jesaja scheint in Erfüllung zu gehen. Alles sucht Einheit und Vereinigung. Towards the One! Tiere sind Kinder der Schöpfung, wir Menschen ihre Freunde und Hüter.
Die Wirklichkeit wurde ergreifender und wundervoller als die besten Märchen und Legenden. Es geschah, als die Dinge sich bereits apokalyptisch zugespitzt hatten. Was für die einen der große Untergang zu sein schien, entpuppte sich für erkennende Geister als das Geheimnis der Heilung und Neuwerdung. Es war ein Quantensprung im Bewusstsein, ein Dimensionswechsel im Denken und Erkennen.

Die Menschen begannen jetzt, anders zu sprechen. Das Wort erhielt eine neue Bedeutung. Es diente nicht mehr nur der Weitergabe von Informationen, sondern es enthielt selbst Schöpfungskraft, wurde selbst zum Agens der neuen Welt. Es kam jetzt unmittelbar aus dem Innenraum des Lebens. Die Worte gingen von Innenraum zu Innenraum, von Zentrum zu Zentrum: das war die Liebe, wie Teilhard de Chardin sie in seiner großen Vision definiert hatte. Die Buchstaben des Lebens fingen an, sich in der realen Menschenwelt zu manifestieren. Es begann ein ganz neuer Vorgang des andauernden Lernens „Darin liegt etwas Wunderbares und Lustvolles. Es ist der Vorgang des Lernens. Ich erinnere mich, wie ich als Kind gelernt hatte, auf Stelzen zu gehen. Wie oft bin ich hingefallen! Ein Schritt, zwei Schritte, dann noch einmal und noch einmal, und dann habe ich es gelernt… Es ist Schwerstarbeit und tief beglückend… Es gibt eine Objektivität, die lässt sich nicht betrügen.“(Monika Alleweldt).
Auf einmal entstand ein neuer Begriff von Treue. Es ist die Treue zu unserer Schöpfungsaufgabe in diesem großen Raum, der immer da ist. Wir wussten es: Wenn wir uns in diesem Raum vereinigen, dann kann der Starkstrom einer neuen Schöpfung durch unsere Köpfe, unsere Herzen, unsere Hände und Leiber gehen. Nein, das war nicht mehr alleine zu machen, wir brauchten, suchten und fanden einen kongenialen Kern von Menschen, die sich dieser tiefen inneren Bewegung einfach anschlossen. Das war es wohl, was irgendjemand vor uns den „kommunitären Messias“ genannt hatte.
Wir sahen innerlich das Schicksal derer, die noch in einer ursprünglichen Wahrheit lebten. Wir sahen den aussichtslosen Kampf des ursprünglichen Lebens gegen die Übermacht der Konzerne und Bomben. Wir sahen das Drama von friedlichen Urvölkern in entlegenen Gebieten des Amazonas, die sich gegen die Holzfäller fremder Konzerne zusammenschließen mussten, um ihren Lebensraum zu verteidigen. Wir sahen das Drama und die Hilflosigkeit aller unterdrückten Kreaturen, solange wir sie allein lassen und ihnen nicht als Hüter und Partner zur Seite stehen. Der Wunsch zu helfen verwandelte sich in einen globalen Heilungswillen: den Plan der globalen Heilungsbiotope. Das war jetzt keine Theorie mehr, sondern kollektive Lebenspraxis.

Als es so weit war, begann eine Entwicklung ohne Ende. Je mehr wir nach unseren höchsten Einsichten lebten, desto mehr wurde uns gegeben. Hier entstand die neue Kraft, die stärker ist als alle Gewalt und die sich von selbst verbreitet, wo empfangsbereite Menschen sind. Hier haben wir begonnen, die Vollmacht wieder anzunehmen, die zu uns kommt, wenn wir das große Eine wieder entdecken und ganz in uns aufnehmen.
Es hatte ziemlich lang gedauert, denn es war ein schwieriger Sprung von unserem alten Ich zu einer neuen, globalen Existenz. Über Jahre und Jahrzehnte stauten sich die Schwierigkeiten und die inneren Hindernisse, die Krankheiten und Konflikte, denn wir hatten noch nicht gelernt, gleichschwingend auf dasselbe Ziel hin zu arbeiten; die Arbeitsbereiche und die Einzelinteressen lagen noch zu weit auseinander, wir lebten noch nicht unter dem gleichen Himmel – bis wir die Sache entdeckt hatten, die uns tatsächlich zusammenführte, erst langsam, dann immer schneller. Bis schließlich alle umgeben waren von der glücklichen Heimat in der lebendigen Liebe, die für diesen Planeten vorgesehen ist.
Die wundersame Einheit aller Wesen, Eine Welt, Eine Sonne, Eine Erde, Eine Botschaft, Ein Campus. Und auf einmal gab es die Drehung in der ganzen Gemeinschaft. Ich möchte sie mit den Worten von Ritchie zitieren (aus dem Buch „Rückkehr von morgen“): „Was diese Leute auch sonst gewesen sein mögen, sie erschienen äußerst selbstvergessen – aufgesogen von einem ungeheuren Vorhaben, weit über ihnen selbst…. Ich spürte, dass alle Aktivitäten an diesem mächtigen Campus ihre Quelle in Gott hatten.“
Jetzt erlebten wir, was wir vorher schon immer behauptet hatten: Die Welt ist – trotz allen Zerstörungen – eine Liebesaffäre. Feindschaft und Krieg sind im Bauplan der Schöpfung nicht vorgesehen. Über dem unendlichen Schmerz existiert das unendliche Licht. Die neuen Lichtgemeinschaften bestehen aus Wahrheit, Vertrauen und Solidarität mit allen Mitgeschöpfen. Unter dem göttlichen Weltenlicht bauen sie ihre neuen Systeme für die Liebe, für die Natur, für die Kinder, für die wirkliche Heimat auf der Erde. Und indem sie dies tun, webt sich im Nervensystem der Erde ein neues Netzwerk, so grenzenlos, als sei es für immer jenseits aller menschlichen Tragödien; unzählbar und mannigfaltig lebt es im Herzen aller Dinge, als wäre es mit allem eins. Denn es ist der lebendige Gott in uns, das Heilige, das immer schon da gewesen ist.
Es war tatsächlich das „Reich Gottes auf Erden“, das der große Mann aus Galiläa vor 2000 Jahren verkündet hatte. Und dieses Reich trugen die Menschen jetzt in ihrem eigenen Inneren, wie Jesus es beschrieben hatte mit den Worten „denn siehe, das Königreich Gottes ist inwendig in euch.“ Dieser individuelle Appell war jetzt soziale Wirklichkeit geworden.
Es blieb keine andere Wahl mehr. Der Außendruck war gewaltig gestiegen, um unsere innere Bewusstheit und verändernde Kraft zu wecken. Das beschleunigte unsere Transformationskraft von Woche zu Woche. „Die äußeren Umstände zwangen uns dazu, makellos zu werden. Sie zwangen uns dazu, in uns den Punkt zu entdecken und zu entwickeln, wo wir tatsächlich unangreifbar sind. Das entscheidende Ereignis, das auch jetzt in der Lage war, eine neue Zukunft einzuleiten, war die Rückkehr zur Gottesgewissheit.“ (Sabine Lichtenfels).
Die leuchtende Qualität, die wir gewohnheitsgemäß ins Jenseits projiziert hatten, ist in Wahrheit bereits jetzt im Leib zu Hause. Es war eine absolute Seinsgewissheit und Seinsfreude, die plötzlich erwachte und uns motivierte zu erneuerndem Handeln. Jetzt wussten wir es genau: Wenn wir in der Lage sind, jetzt ein Leben zu führen, wo wir ganz an uns selbst begreifen, wie wir den Krieg beenden können, dann wird sich diese Realität bewahrheiten. Wir begegneten einem Leben in totaler Gegenwärtigkeit und gegenseitiger Akzeptanz. Die Botschaft, die wir verbreiten wollten, waren wir jetzt selbst – und so ergab sich das geheimnisvolle Ding, das vorher so keiner recht verstehen wollte: das Geheimnis der morphogenetischen Feldbildung auf der ganzen Erde.

Auf der Erde begann jetzt eine Entwicklung, als wollte die ganze Evolution eine neue Richtung nehmen. Es begann in den ersten Gemeinschaften, deren Teilnehmer untereinander und mit allen Naturwesen in eine neue Kommunikation traten. Da waren synchrone, unsichtbare Kräfte am Werk, mit denen alle Bewohner auf geheimnisvolle Weise verbunden waren. Es gab Hellsehen, Telepathie und Spontanheilungen wie früher bei Jesus oder Gröning. Aber nicht nur innerhalb der neuen Gemeinschaften gab es diese Phänomene, sie schienen sich weltweit auszudehnen. Auf allen Kontinenten entdeckte man die Wirkung von Willens- und Glaubensimpulsen über jede Entfernung hinweg. Heilimpulse, auf der einen Seite des Ozeans abgesendet, brachten auf der anderen Seite die entsprechenden Wandlungen hervor. Was sich vorher durch digitale Technologie angebahnt hatte, offenbarte sich jetzt weit direkter und umfassender als das grenzenlose spirituelle Potential der menschlichen Natur, das sich immer und überall manifestiert, wo Menschen ohne Angst und Bedrohung in den geistigen Raum der göttlichen Welt eingetreten sind. Es war eine neue Intimität der Kooperation, die überall die Kanäle öffnete und die Lösungen hervorbrachte, die bislang so weit entfernt schienen.
Es war die Angst, das erkannte man jetzt, es war die Angst, die überall die Krankheiten und Kriege, die Verengungen im Herzen und im Kopf verursacht hatte. Wenn keine Angst mehr im Menschen ist, dann kann ihm nichts passieren, was ihm schadet. Wo im Inneren das Licht an ist, kann von außen keine Dunkelheit eindringen. Die Mächte der Gewalt lebten immer von der Angst. Jetzt, wo sich das neue feinstoffliche Gewebe der Liebe im Lebenskörper der Erde ausgebreitet hatte, schmolz jede Gewalt dahin wie der Schnee im Frühling. Eine schlimme Epoche war für immer zu Ende. An die Stelle der privaten Einzelinteressen trat eine kollektive Intelligenz, die bis zu den Sternen reichte. Es begann die Gottesgeburt im Menschen.
Jetzt waren wir das geworden, was wir ohnehin sind: eine Manifestation Gottes – was für ein Satz, was für eine Wahrheit! Das Unfassliche bestand darin, daß diese Wahrheit wahr wurde. Gott, die Weltenseele, bewegte unsere Leiber, ging mit unseren Füßen, arbeitete mit unseren Händen, schaute aus unseren Augen, dachte mit unseren Gedanken und sprach mit unseren Worten. Alle Herzen sind voll von einer unaussprechlichen Dankbarkeit.