Und sie erkannten sich. Das Ende der sexuellen Gewalt

Und sie erkannten sich. Das Ende der sexuellen Gewalt

von Dieter Duhm und Sabine Lichtenfels

Das Buch enthält die Essenz der Lebenserfahrung und über 40-jährigen Arbeit der beiden Autoren an einer neuen menschlichen Grundlage für eine Kultur des Friedens. Es enthält vielleicht das Tiefste, was heute zu den Themen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft gesagt werden kann.

erscheint Oktober 2018
Subskriptionspreis bis 30. September 2018 : 15,00 €

regulärer Preis: 19,80 €

 

 15,00

Beschreibung

Wo das Herz die menschliche Geschichte lenkt, kann keine Gewalt existieren.

Was wäre geschehen, wenn Adam und Eva sich hätten erkennen dürfen damals im Paradies, anstatt für diesen Wunsch bestraft und vertrieben zu werden? Wie anders wäre die Schöpfungsgeschichte verlaufen, wenn sie nicht mit dem Sündenfall, sondern mit der Liebe zwischen Mann und Frau begonnen hätte?

Das vorliegende Buch kreist um einen neuen Ausgangspunkt für den Frieden zwischen den Geschlechtern und entwickelt sich dabei beinahe von selbst zu einem neuen Schöpfungsbericht. Die Autoren zeigen eine Fülle von neuen Paradigmen auf im Verhältnis von Mann und Frau. Sie tun dies nicht nur theoretisch, sondern sprechen aus ihrer über 40-jährigen Partnerschaft und Lebenserfahrung als Gründer eines radikalen Gemeinschaftsprojekts. Mit den von ihnen formulierten neuen Paradigmen verändern sie kardinale Grundeinstellungen im Sozialgefüge unserer Zeit.

Winzige Veränderungen in einer Ausgangsgleichung können, so lehrt uns die Chaosforschung, zu vollkommen unterschiedlichen Ergebnissen führen. Das gilt auch im menschlichen Milieu: Wenn sich die hier formulierten Paradigmen durchsetzen, nimmt die Entwicklung auf der Erde eine andere Richtung: hin zu einem tief humanen Menschen, der gewaltige kreative Kräfte freizusetzen vermag und damit friedliche Gesellschaften errichtet. Es gibt dann keine Verlierer mehr, keine Unterdrückung gegenüber anderen Menschen und Völkern, keine Grausamkeit gegenüber Tieren, keine sexuelle Gewalt, keine Angst, keine Kriege.

Es klingt wie ein schönes Märchen und ist doch eine realistische Möglichkeit.

Das Buch kommt genau zur richtigen Zeit. Der Geschlechterkrieg hat einen globalen Höhepunkt erreicht. Die Fundamente unserer Gesellschaften sind eingebrochen. Unsere Welt ist führungslos geworden. Hysterie, Orientierungslosigkeit, Einsamkeit, Schuldzuweisungen und Anklagen bis hin zu heimlicher und offener Gewalt sind die Folgen.

Genau an dieser Stelle bietet das Buch neue Informationen und Deutungsmuster an. Die beiden Autoren zielen nicht darauf ab, ein brüchiges System zu reparieren. Sie geben keine Ratschläge, wie zerrüttete Beziehungen wiederhergestellt werden können, geben keine Anleitungen für ein befriedigenderes Sexualleben, sondern bauen Stufe um Stufe, Gedanke um Gedanke ein neues System.

Sie entflechten den Bereich von Liebe und Sexualität aus dem kapitalistischen Denksystem, in dem alles auf einen Warenwert reduziert und zu einem Bedürfnis erniedridgt worden ist, das ab jetzt befriedigt werden muss. Stattdessen stellen sie diesen Kernbereich unserer menschlichen Existenz wieder in diejenige universelle und heilige Matrix, aus der alles Leben kommt. In dieser Matrix folgt das Leben einer anderen Logik und Ethik, die wir Menschen jetzt wieder erlernen können.

Von dieser anderen Matrix aus leuchten sie hinein in verschiedene Aspekte unseres irdischen Liebeslebens: in die Geschichte des Patriarchats, in das kollektive Trauma, in das Problem der Beziehung, in die Phänomene von Eifersucht und Verlustangst, in das Verhältnis von Mutter und Sohn, von Tochter und Vater. Sie analysieren nicht den Ist-Zustand, sondern führen die Gedanken in Richtung einer heilsamen Öffnung. Sie schreiben über ein neues Frauenbewusstsein, über die Bejahung der sexuellen Urnatur, über eine globale Aufbruchsbewegung, welche die Liebe für immer vom Kreuz befreit. Wenn Mann und Frau sich im Licht dieses Buches wahrnehmen lernen, werden Tränen der Erkenntnis fließen. Eine Welle der Erleichterung wird um den Planeten gehen, denn jetzt haben sie eine Kraft gefunden, die stärker ist als alle Gewalt. Der Weg ist frei für den Aufbau einer partnerschaftlichen Kultur. Vertrauen zwischen Menschen und allen Mitgeschöpfen bildet von nun an das Ferment des Lebens.

“Bijou” – Zeichnung von Dieter Duhm

Sabine Lichtenfels wurde 1954 in eine Künstlerfamilie geboren. Von klein auf war sie beschäftigt mit Fragen über Liebe, Gott und die Welt. Ihr Vorbild war der revolutionäre Jesus. Schon mit 16 Jahren hatte sie die Vision von einem "Dorf, in dem alle Liebenden zusammenleben und niemand mehr verlassen wird."  Sie studierte Theologie, heiratete und bekam eine erste Tochter. 1978 traf sie Dieter Duhm zusammen mit ihrem gemeinsamen Freund Charly Rainer Ehrenpreis. Gemeinsam gründeten sie das Projekt der Heilungsbiotope. Sie initiierte verschiedene "Grace"-Friedenspilgerschaften, die auch durch Krisengebiete wie zum Beispiel Nahost oder Kolumbien führten. 2005 wurde sie als eine der "1000 Frauen für den Frieden" ausgezeichnet, eine Initiative, die im gleichen Jahr zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. In Tamera leitet sie heute die Globale Liebesschule und die Abteilung "Terra Deva", eine spirituelle Forschungsstätte für den Kontakt zur Natur und all ihren Wesen.

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Dr. Dieter Duhm, geb.1942 in Berlin, Kunsthistoriker, Psychoanalytiker, promovierter Soziologe. Als einer der führenden Köpfe der deutschen Studentenbewegung verband er bereits 1967 den Gedanken der politischen Revolution mit dem der individuellen Befreiung und wurde durch sein Buch „Angst im Kapitalismus” bekannt. Aufbauend auf modernsten naturwissenschaftlichen, politischen und spirituellen Erkenntnissen entwickelte er einen globalen Friedensplan, den "Plan der Heilungsbiotope". Seit Frühjahr 1978 baut er zusammen mit Sabine Lichtenfels und anderen das Projekt der Heilungsbiotope auf, zunächst in Deutschland, seit 1995 in Portugal unter dem Namen „Tamera”: ein Zentrum für konkrete Utopie und internationale Friedensarbeit. Ihr Ziel ist es, globale Friedensarbeit mit dem Aufbau neuer Lebensmodelle zu verbinden und Plätze zu schaffen, an denen Menschen mit allen Mitgeschöpfen in Kooperation und gegenseitiger Unterstützung zusammenleben. Heute leitet er in Tamera die Abteilung für Eros, Kunst und Heilung, sowie die Friedensschule Akron, eine interne Ausbildungsstätte für globale FriedensarbeiterInnen.

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