EDITORIAL

9.7.2020
Liebe LeserInnen,

Was trägt uns in einer Zeit solcher Ungewissheit? Worauf ist noch Verlass, worauf können wir bauen, wenn Ängste nach uns greifen, weil so viele scheinbare Sicherheiten in sich zusammenbrechen? In einer Zeitschrift fanden wir diese erstaunlichen Sätze: “Die bedrohlichen äußeren Umstände zwingen mich förmlich dazu, mich auf das zu besinnen, was wirklich trägt und zählt. Sie helfen mir, mich an die Stelle in meinem Inneren zu begeben, an der ich unangreifbar bin. Wenn ich mich so von der Oberfläche in meine innere Tiefe hinabbegebe, entdecke ich eine ruhige und sanfte Kraft in mir, die mein wahres, unzerstörbares Wesen darstellt. Es ist die überwältigende Kraft der liebenden Güte.” Der Artikel “Das Feld der Heilung” in der Zeitschrift Rubikon stammt von Margit Geilenbrügge. Ist es nicht erstaunlich, aus so einer anderen Quelle so ähnliche Ausagen zu hören? Vielleicht bietet gerade dieses schwierige und herausfordernde Jahr die verstärkte Möglichkeit, unserer Aufgabe näherzukommen: neue Bewusstseinsfelder zu schaffen und zu verbreiten. 

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Herzlichen Gruß

Leila Dregger 

Gedanken zur gegenwärtigen Situation der Menschheit

Gedanken zur gegenwärtigen Situation der Menschheit

“Es ist die Liebe, um welche die ganze Menschheit kreist wie die Sternenwelt um den Polarstern.”
Die Menschheit befindet sich heute zum ersten Mal in ihrer Geschichte in einer realen eschatologischen (endzeitlichen) Situation. Das heißt: Eine Fortsetzung unserer Existenz auf dem Planeten Erde wird unter Beibehaltung unserer bisherigen Lebens- und Denkformen nicht mehr möglich sein. Sie wird nur dann möglich sein, wenn wir die Grundlagen und Bezugssysteme unseres Daseins grundlegend verändern und unser Leben auf eine neue Grundlage stellen. Ich meine damit die Umstellung unserer bisherigen Lebensgewohnheiten auf die Grundlage der höheren Lebensordnung, wie ich sie in meinen Büchern unter dem Begriff der „Heiligen Matrix“ und der „anderen Realität“ beschrieben habe.
Noch einmal die Grundaussagen: Neben der alltäglichen Realität gibt es eine höhere, göttliche Welt, wir nannten sie die „andere Realität“. Sie enthält eine andere Funktionslogik und eine andere Macht für Heilung und Rettung. Der Übergang von der einen in die andere Realität ist die Transformation, von der wir heute sprechen.
Durch die innere Öffnung für die andere Realität überschreiten wir unsere individuellen Ich-Grenzen und gewinnen Kräfte, die weit über unser eigenes Leben oder das unserer Gemeinschaften hinausreichen, denn es sind universelle Weltkräfte des Lebens und der Liebe. In der Verbundenheit mit diesen Kräften sind es nicht mehr „wir“, die die globale Transformation vollbringen, sondern sie vollzieht sich in uns und durch uns hindurch – von selbst. Wir erleben dieses „Von-Selbst“ in gesegneten Situationen der Kunst, der Malerei und Musik, des Tanzes und der Liebe. Dieses große „Von-Selbst“, das „Wu-Wei“ der Taoisten, das „Sorget-nicht“ von Jesus, ist das Geheimnis aller Dinge, wenn sie wieder heimkehren in die Verbundenheit des Alls.

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Der Plan: Aufruf zur Mitarbeit

Der Plan: Aufruf zur Mitarbeit

Die politischen, ökologischen und menschlichen Ereignisse dieses Jahres haben uns zu einer eindeutigen Entscheidung geführt: Wir möchten uns mit aller Kraft, aller Freude und aller Kreativität, die uns zur Verfügung stehen, dafür einsetzen, ein großes Vorhaben global ins Gespräch zu bringen. Es lässt sich zusammenfassen in folgender Aussage:
Wir Menschen haben die Möglichkeit, die Erde innerhalb relativ kurzer Zeit in ein Paradies zu verwandeln, in einen Planeten, auf dem es keine Gewalt und keine Angst mehr gibt.

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